Erfahrungsbericht: #Samsung Galaxy #S4

SGS4Jetzt ist es schon wieder knapp 2 Monate her, dass ich einen Artikel verfasst habe. Wird also mal wieder Zeit 🙂

Da ich ja auch jetzt stolzer Besitzer des neuen Samsung Galaxy S4 bin, dem Non-Plus-Ultra auf dem Smartphonemarkt, wenn man der Presse glauben darf, schreibe ich mal einen Erfahrungsbericht.Na gut, wenn ich davon selber nicht überzeugt wäre, dann hätte ich sicher nicht mein Samsung Galaxy S2 dagegen ausgetauscht. 🙂

Ich nenne die schwarze Version mein eigen, hätte zwar lieber die weiße gehabt, aber dies ist ja nur ein rein ästhetischer Gesichtspunkt und daher war für mich der Anschaffungspreis das ausschlaggebende Kriterium.

Aber nun gehen wir mal auf meine bisherigen Erfahrungen ein, es ist ja schließlich ein Erfahrungsbericht :-):

Über die Hardware brauche ich ja nicht groß was zu schreiben, da gibt es ja genug Seiten, die diese herunterbeten, daher sollten die technischen Daten ja bekannt sein. Das erste was mir aber ins Auge gesprungen ist, ist das Display, welches gestochen scharf und mit brillanten Farben daher kommt. Die Schrift ist klar abgegenzt, man sieht keinen Pixel. Bei der Pixeldichte jedoch kein Wunder. Das Lesen auf dem Display ist eine reine Freunde. Auch wenn das Display auf 5 Zoll gewachsen ist (4,8 Zoll waren es beim Galaxy S3 und 4,2 beim Galaxy S2) ist das Gerät gegenüber dem Galaxy S3 nicht gewachsen, es ist lediglich um einen Milimeter dicker geworden.

Steuerung durch Gesten

Das Galaxy S4 kommt mit vielen kleinen Gimmiks daher. So bietet es eine Steuerung nur mit Gesten, ohne dass man das Display berühren muss. Dies realisiert Samsung über einen eigenen Sensor. Das Beste Feature davon ist Kurzer Blick. Bewegt man die Hand über das Smartphone, wenn das Gerät mit ausgeschalteten Display auf dem Tisch liegt, dann zeigt es dem Betrachter die Benachrichtigungen, entgangene Anrufe, neue Nachrichten, Datum und Uhrzeit. Dies funktioniert auch bei Nacht, wenn das Gerät auf dem Nachtisch liegt.

Darüber hinaus kann man so auch in Webseiten scrollen, bewegt man die Hand von unten nach oben wird die Seite ein Stück nach unten gescrollt oder man bewegt die Hand entsprechend von links nach rechts… Einen eingehenden Anruf kann man mit einer rechts – links – rechts Bewegung annehmen, praktisch während einer Autofahrt. Auf diesem Weg ist es auch möglich durch die Galerie zu blättern oder seine Emails zu lesen.

Das Galaxy S4 hat, wie die Note-Modelle, auch Air-View. Der Clou, im Gegensatz zu den „Notes“ funktioniert dieser hier ohne Stift. Einfach mit dem Finger auf ein Element zeigen und man erhält eine Vorschau des Inhalts oder Informationen in einem Popup-
Fenstern (z.B. Vorschau bei Nachrichten). Zeigt man auf einer Webseite für einige Sekunden auf einen Bereich, wird dieser vergrößert. Leider funktioniert Air-View nur mit den Samsung Apps.

Smartes Display

Ganz pfiffige Idee von Samsung sind die „Smart“-Funkionen. Dazu zählen:

  1. Smart-Pause
    läuft der Video-Player pausiert der Film, wenn man wegschaut.
  2. Smart-Stay
    Das Display schaltet nicht aus, solange man draufschaut.
  3. Smart-Scroll
    Automatisches scrollen ohne Touch und Gesten

Diese Funktionen sind schon sehr nützlich, da diese aber über die Frontkamera gesteuert werden haben sie einen entscheidenden Nachteil: Ist es zu dunkel, oder es gibt Gegenlicht, funktioniert es nicht immer. Aber bei optimalen Licht ist es einfach genial. Ausnahme ist hierbei Smart-Scroll, die Funktion ist doch sehr willkührlich. So denkt das Gerät nicht selten, dass ich hochscrollen will, wenn ich mal eben flüchtig auf die Benachrichtigungsleiste schaue.

Die Smartphonekamera

Neben dem Display, hat mich persönlich auch die Kamera sehr überrascht. Für eine Smartphonekamera ist sie wirklich sehr gut. Die Qualität ist sehr überzeugend. Satte Farben, scharfe Kanten. Die Kamera ist für einfache Schnappschüsse fast schon zu Schade. 🙂 Aber auch die Kamera-App hat einige brauchbare Funktionen: Sie ist in der Lage bei Portraits kleinere Makel der Person sofort zu entfernen ausserdem lässt sie die Haut weicher erscheinen, auch geschossene Augen und Lächeln erkennt die App. HDR Bilder kann man ebenfalls erstellen. Mit dem Modus Drama kann die Kamera die Bewegung eines Objektes festhalten. Schwächen hat die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen, da rauscht sie doch relativ stark. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass es sich hier um eine Smartphonekamera und nicht um eine DSLR-Kamera handelt. 🙂

Aber gerade hier sagen Bilder mehr als 1000 Worte, deshalb hier ein paar Schnappschüsse:

Widget auf dem Sperrbildschirm

Screenshot des Sperrbildschirm des Galaxy S4

Auf dem Sperrbildschirm sieht man einen entgangenen Anruf

Sperrbildschirm des Galaxy S3Hier hat Samsung meiner Meinung nach schon ins Klo gegriffen. Zwar hat man ein Arsenal an Widges, welche man nun dort anbringen kann, aber das einzig brauchbare ist das starten der Kamera mit einem Wisch nach rechts. Ich vermisse schon ein wenig, die App-Leiste im unteren Sperrbildschirm, welche es beim Galaxy S2 und dem S3 gab.

Man kann zwar seine bevorzugten Apps weiterhin auf den Sperrbildschirm legen, aber diese sind in einem klobigen Fenster angeordnet, nicht sonderlich schön. Ausserdem ist es nur möglich 1 Widget pro Sperrseite anzufügen, für mehrere Widgets muss man nach rechts/links wischen. Bis ich da das richtige Widget gefunden habe, habe ich auch schon den Bildschirm entsperrt. Auch die Darstellung der ungelesenen SMS oder entgangenden Anrufe, fand ich vorher besser. Gut ist zwar, dass man nun direkt sieht wer versucht hat mich zu erreichen, aber draufklicken, damit die Anrufliste aufgeht, kann man nicht.

Der Akku

Das Thema ist ja immer ein wenig Schwierig, einige sagen der Akku ist zu schwach, die anderen bezeichnen es als Energiewunder. Es ist ja immer die Frage, was man dem Gerät alls zumutet! Ich muss aber sagen, dass der Akku passend dimensioniert ist. Auf dem Galaxy S4 nutze ich sogar Apps, welche ich wegen ihres Energiehungers nicht auf dem Galaxy S2 installiert hatte, dennoch hält das Akku länger als bei meinem alten Gerät.

Fazit

Ich bin begeistert, auch wenn Samsung sich bei einigen kleineren Features deutlich vergriffen hat, haben die Südkoreaner mal wieder ein geniales Smartphone kreiert. Jedoch lohnt sich meiner Meinung nach nicht der Wechsel vom Galaxy S3 zum Galaxy S4 – dafür sind die Unterschiede doch sehr gering. Wer aber vom Galaxy S2 oder einem Gar älteren Gerät kommt, der wird von dem Mehrwert sicherlich begeistert sein.

Ich für meinen Teil bereue die Anschaffung nicht!

Ergänzende Artikel:
Probleme mit Datenverbindung beim Samsung Galaxy S4 mit Vodafone
How to Root Samsung Galaxy S4
Samsung TecTiles: Braucht man das?

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