Das erste Halbfinale des #Eurovision ist vorbei

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Es waren ein paar nette Songs dabei, aber ehrlich gesagt keine Knüller wie letztes Jahr. Vielleicht lag es auch daran, dass wir live in der Halle dabei waren…

Wir haben natürlich unsere eigene kleine Liste gemacht und hatten 8 Richtige. Leider hat es die Schweiz nicht geschafft, das war am heutigen Abend m. E. das beste Lied.

Die Cristall Hall ist echt gigantisch, die Idee, die Halle immer in den Farben des jeweiligen Land erstrahlen zu lassen finde ich sehr schön. Auch die Bühne ist riesig, sie mutet wie ein überdimensionales iPad an. Aber am besten finde ich, dass man den s.g. Green Room dieses Jahr nicht Backstage versteckt hat. Es war letztes -Jahr schon eine gelungene Idee zur Punktevergabe den Green Room zu öffnen, aber Ihr gänzlich ins Publikum zu verfrachten ist eine Steigerung.

Ansonsten gab es viel Feuer bei den Autritten, ganz dem diesjährigen Motto „Light your Fire“. Zur riesigen Bühne gesellt sich wie letztes Jahr eine megagroße Videowand. Aber wenn ich ehrlich bin, sieht man sehr viele Elemente aus dem letzten Jahr wieder. Man merkt, dass die selben Licht-, Ton- und Bühnentechniker für die Show verantwortlich sind wie letztes Jahr in Düsseldorf. Moderiert wird das ganze von dem Vorjahres Sieger, einer Anwältin und Moderatorin.

Was gibt es zu den Auftritten zu sagen?

Die beiden Ir(r)en aus der Hüpfburg haben wieder mal ein Red Bull zu viel getrunken, sie haben sich aber wenigstens nachher selber unter die, hoffentlich kalte, Dusche gestellt. Albanien hat das Lied mehr geheult als gesungen, ich persönlich fand es etwas nervig und empfand die 3 Minuten des Liedes als sehr lang. Es hat aber für das Finalticket gereicht. Die quirligen Großmütterchen aus Russland kamen auch ins Finale, ob es das Lied war, eine Mischung aus Folks und Dance, der Niedlichkeitsfaktor oder die auf der Bühne gebackenen Plätzchen …. ich weiß es nicht.

Was mich auf jeden Fall beruhigt hat ist, dass dieser Atzen-Pop aus Österreich es nicht geschafft hat. Es reicht nun wirklich, dass man solchen Schwachsinn im Radio und auf Parties erdulden muss. Peter Urban hat mir aus der Seele gesprochen als erst sagte „Für’n Arsch!“ in Anlehnung des Songtitels.

Griechenland versucht es dieses Jahr wieder mit einer Nummer wie damals mit Helena Paparizou, ob sie dieses Jahr damit aber Erfolg haben werden glaube ich nicht – auch Zypern kommt mit einem gut tanzbaren Ethnic-Pop Song ins Finale, die Top10 werden sie wohl wie jedes Jahr erreichen, aber für mehr wird es nicht reichen.

Ralf Siegel, der dieses Jahr diesmal San Marino mit einem Song „gesegnet“ hat, hat auch eine schlappe eingefahren. Naja was soll auch diese fragwürdige Hymne auf Facebook – zumal erst Facebook nicht namentlich nennen durfte, da ihm dies die EBU verboten hat, so hat erst das Lied Social-Network-Song genannt und dann im Refain Facebook gegen OhOh getauscht.

Die Show war ganz passabel.

Also wenn ich das erste Halbfinale zum Maßstab nehme, dann hat unsere Roman keine so schlechte Karten, auch wenn im Internet viele Russland ganz vorne sehen. Aber ich hoffe nicht, der Song ist ganz lustig, erst ist aber kein Siegertitel.

Im Großen und Ganzen eine nette Show gewesen, aber ich hoffe, dass es am Donnerstag bessere Musik zu hören gibt. Vor allem würde ich mir wünschen dass die drei Moderatoren etwas lockerer werden, wer glaubte dass Judith Rakers steif daher kam, muss die drei von diesem Jahr echt mal sehen!

Weiter sind: Rumänien, Moldavien, Iceland, Ungarn, Dänemark, Albanien, Zypern, Griechenland, Russland und Irland

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